Teilrichtplan Velo

Drei Jugendliche auf dem Velo

Der im Oktober 2014 von Regierungsrat verabschiedete aktualisierte Teilrichtplan Velo trägt den sich ändernden Bedürfnissen des Veloverkehrs Rechnung. Er bildet eine wichtige Grundlage zur Entwicklung einer velofreundlichen Infrastruktur und legt die notwendigen Vorgaben für die Planungen der Verwaltung fest.

Der Teilrichtplan Velo legt das kantonale Veloroutennetz sowie neu mögliche Standorte grosser Veloabstellanlagen in einer Karte fest und zeigt den Planungsstand von Netzergänzungen auf. Er ist für die Behörden des Kantons Basel-Stadt verbindlich.

Neu ist die Aufteilung in zwei unterschiedliche Velonetze – ein Basisroutennetz und ein Pendlernetz. Mit dieser Unterscheidung wird erstmals auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Gruppen von Velofahrenden (Pendler, Schüler, Touristen etc.) eingegangen: Pendlerrouten dienen geübten Zweiradfahrenden als möglichst rasche, direkte Verbindung von A nach B während das Basisnetz auch auf Velofahrende mit einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis ausgelegt ist.

Zum Teilrichtplan Velo gibt es ein Umsetzungsprogramm. Dieses hält die Massnahmen fest, die zur Weiterentwicklung des Veloroutennetzes in den nächsten zehn Jahren geplant sind, und priorisiert sie. Vorrang haben die Massnahmen auf den priorisierten Routen, wo besonders viele Velofahrende unterwegs sind. Auf diesen beliebten und vielbefahrenen Routen ist der Nutzen von Massnahmen zu Gunsten der Velofahrerinnen und Velofahrer am grössten. Das priorisierte Netz umfasst nebst Routen, die quer durch die Stadt führen, auch einen äusseren und einen inneren Ring rund um das Stadtzentrum, der die anderen Routen miteinander verbindet.

Das priorisierte Netz bildete die Basis für die Umsetzungspakete, die Basel und die Partner aus der Agglomeration im Rahmen des Agglomerationsprogramms der 3. Generation beim Bund eingereicht haben. Ziel ist es, dass der Bund diese Projekte mitfinanziert.