Velostrassen

Pilotprojekt „Velostrassen“

In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) testet das Amt für Mobilität sogenannte Velostrassen („Fahrradstrassen“). Auf der Mülhauserstrasse zwischen dem Kannenfeldplatz und der Elsässerstrasse, sowie auf dem St. Alban-Rheinweg zwischen dem Mühlenberg und In der Breite unterhalb der Schwarzwaldbrücke, ist je eine Velostrasse eingerichtet. Ziel ist es, wichtige Quartierverbindungen für den Veloverkehr attraktiver zu gestalten.

Signalisation und Markierung der Velostrasse

 

 

Das neue Signal „Velostrasse“ zeigt den Verkehrsteilnehmenden den Beginn der Velostrasse an.

 

Am Anfang und an Kreuzungen wird die Velostrasse mit einem gelben Velosymbol auf der Fahrbahn markiert.

Verkehrsregeln und Verhalten auf der Velostrasse

Velostrassen befinden sich ausschliesslich in Tempo-30-Zonen. Velofahrende aber auch Autofahrerinnen und Autofahrer auf einer Velostrasse sind gegenüber den einmündenden Quartierstrassen vortrittsberechtigt. Den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern auf den Quartierstrassen wird mit den üblichen Signalen „Stop“ oder „kein Vortritt“ der Vortritt entzogen.

Basel ist Teil eines schweizweiten Pilotversuchs

Im Rahmen eines Pilotversuchs testet das Bundesamt für Strassen (ASTRA) gemeinsam mit fünf Schweizer Städten die Einführung von Velostrassen. Anfang August nahm Luzern die ersten Velostrassen in Betrieb. In Basel werden zwei Velostrassen getestet und auch in Bern, St.Gallen und Zürich sind Velostrassen in Planung.

Der Pilotversuch dauert mindestens zehn Monate und wird spätestens Ende September 2017 beendet. Der Abschlussbericht des Pilotversuchs ist für das erste Halbjahr 2018 vorgesehen. Anschliessend wird geprüft, ob das Verkehrsregime ins ordentliche Recht überführt beziehungsweise in einem Vernehmlassungsentwurf zur Diskussion gestellt wird.